Turniersieg für Christian Braun in Fürstenwalde

Fürstenwalde – Mehr als 80 Teilnehmer boten am vergangenen Wochenende beim fünften Turnier der Schwapp Tennis Series 2017 powered by f.becker_line spannende Matches.

Für das 32-er Feld der Herren hatten allein vier Spieler gemeldet, die zu den besten 200 der Deutschen Rangliste zählen.

Doch für einige der Gesetzten war schon in Runde eins das Turnier beendet. So schickte Philipp Pavlenko (TK Blau-Gold Steglitz) Niklas Noll (Nr. 5, TC 1899 Blau-Weiss), die Nummer 222 des deutschen Herren-Rankings, vorzeitig mit 6:3, 7:6 nach Hause. Auch Alonso Renard (Nr. 6, TV Frohnau) verabschiedete sich gleich nach dem Auftaktmatch aus dem Turnier. Er musste sich Jacob Poensgen (BTC Grün-Gold) in einem spannenden Match 1:6, 6:4, 10:8 im Match-Tie-Break beugen. Auch Jakob Hütten (Nr. 7, TC 1899 Blau-Weiss) erging es nicht besser. Er verlor überraschend gegen Elis Merdin (SV Berliner Bären) 6:7, 4:6. Auch Mitfavorit Patrick Fleischhauer (Nr.147 des deutschen Rankings, TV Frohnau) überstand die zweite Runde nicht: 6:2, 2:6, 7:10 gegen Noel Larwig aus dem schleswig-holsteinischen Leistungszentrum Wahlstedt. Weniger Glück hatte dessen Klubkamerad Tomas Charlos (DR 174), der sich in Runde zwei Leon Czarnikau (TV Frohnau) klar mit 3:6, 1:6 geschlagen geben musste. Im Viertelfinale stoppte Nino Ehrenschneider nach anfänglichem Widerstand mit 7:5, 6:0 Czarnikaus Lauf. Auch Larwig warf Elis sicher mit 6:3, 6:1 aus dem Turnier.
Aus dem oberen Teil des Tableaus erreichten Favorit Osman (DR 122, TC Grün-Weiß Nikolassee) mit einem souveränen 6:2, 6:1 gegen Pit Malaszszak (TC SCC) und Christian Braun (DR188, TV Süd Bremen) mit einem überzeugenden 6:2, 6:2 über Poensgen die Halbfinals. Das erste war kurz. Torski musste gegen Braun nach 4:6 verlorenem ersten Satz wegen einer Fußverletzung aufgeben. Ehrenschneider kam mit einem überlegenen 6:2, 6:0 gegen Larwig ins Finale.

Das entwickelte sich zu einem Tennis-Krimi. In Satz eins wirkte Ehrenschneider beim 2:6 noch etwas mitgenommen vom Punktspiel, das er am Abend zuvor für den LTTC „Rot-Weiß“ bestreiten musste. Braun servierte sehr druckvoll, auch einige Asse. Längere Rallyes kamen nicht zustande. In Durchgang zwei drehte Ehrenschneider den Spieß um. Er variierte sein Spiel mehr, brachte seinen Gegner damit aus dem Rhythmus – 7:6(6) im Tie-Break. Die Entscheidung über den Turniersieg musste im „Elfmeterschießen“, im Match-Tie-Break, fallen. Braun führte, doch Linkshänder Ehrenschneider holte auf – 11:11. Dann gelangen dem Bremer die zwei siegbringenden Punkte.